Am 15. September 2023 werde ich unter dem Motto „von 0 auf 100 für die Kinderhilfe“ einen 100 km – Ultralauf in Dresden absolvieren.
Spendenziel ist die Finanzierung von zwei Aufenthalts- und Ruheräumen für Familien, deren Kinder auf der Kinder-Intensivstation des Universitätsklinikums Dresden versorgt werden. Diesen Familien, die sich dabei in einer extremen Lebenssituation wiederfinden, möchten wir einen würdigen und behutsamen Raum bieten, welcher für Gespräche, Familienzeit und als ruhigen Rückzugspunkt dienen soll.
Helft mit, und spendet kräftig, damit auch diesmal von dem Geld Gutes getan werden kann.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meinen Spendenlauf „Von 0 auf 100 für die Kinderhilfe“ absolviert – ein Projekt, das mir sehr am Herzen lag und liegt. Seitdem ist einiges passiert! Durch die großzügige Unterstützung vieler Vereine, Firmen und Einzelpersonen wurden weiter fleißig Spenden gesammelt. Es freut mich riesig, dass nun genügend Gelder zusammengekommen sind, um das Bauvorhaben für den dringend benötigten Angehörigenraum der Kinderintensivstation endlich umsetzen zu können.
In den letzten Monaten liefen die detaillierten Planungen auf Hochtouren. Dabei wurde klar, dass die Gebäudestatik eine größere Herausforderung darstellt als ursprünglich angenommen. Die Tragstruktur des Raums muss dabei aufwändiger ausgeführt werden. Und die betrieblichen Abläufe des Klinikums sollen während des Baus natürlich auch nicht gestört werden. Doch trotz dieser Hürden konnte eine Lösung gefunden werden.
Gestern Abend hatte ich die Ehre, vom Universitätsklinikum Dresden und der Stiftung Hochschulmedizin zu einer Veranstaltung eingeladen zu werden, bei der uns die überarbeiteten Pläne präsentiert wurden. Es war toll: Der neue Raum wird nicht nur funktional, sondern auch hell, großzügig und einladend gestaltet. Er bietet eine ruhige, schützende Atmosphäre für Eltern und Familien, deren Kinder auf der Intensivstation versorgt werden müssen.
Die Bauarbeiten sollen in den kommenden Wochen beginnen. Wenn alles nach Plan verläuft, wird der Angehörigenraum im Mai 2025 fertiggestellt. Bis dahin werde ich versuchen regelmäßig Updates zu liefern und Euch vielleicht sogar mit ein paar Bildern von der Baustelle versorgen.
Ich möchte noch einmal betonen, dass dieses wunderbare Projekt nur dank Euch – den großzügigen Unterstützern – möglich ist. Dafür danke ich Euch von ganzem Herzen! ❤️
ich bin zurück aus meiner medialen Abstinenz. Die Organisation und das Marketing der letzten Spendenaktion „Von 0 auf 100 für die Kinderhilfe“ haben mir mehr Kraft abverlangt als der Lauf selbst. Deshalb habe ich die Aufarbeitung des Laufs zunächst komplett vernachlässigt und einfach mal abgeschaltet. Das tat gut!
Nun werde ich nach und nach die liegengebliebenen Themen aufarbeiten.Zuallererst möchte ich Euch Spendern nochmals von Herzen danken. Gegenüber meiner letzten Mail darf ich voller Stolz die finale Spendensumme nach oben korrigieren. Sagenhafte 23.408,85 € konnten wir für den Bau eines Aufenthalts- und Rückzugsraums für Familien sammeln, deren Kinder auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Dresden betreut werden.
Die Bauplanung dieses Raums wird in den nächsten Tagen und Wochen abgeschlossen, und es sollen demnächst die Ergebnisse vorgestellt werden – ich bin schon sehr gespannt! Danach geht es an die Umsetzung des Baus, und ich hoffe sehr, dass schon bald Familien einen würdigen Raum zum Warten, Beraten, Trösten und mehr vorfinden und nutzen können.
Die Urkunden zu den Kilometerpatenschaften habe ich in den letzten Tagen alle erstellt (es sind immerhin 46 Stück geworden) und werde sie in den nächsten Wochen per E-Mail an alle Paten versenden. Aufgrund der Urlaubszeit kann es allerdings zu kleinen Verzögerungen kommen.
Am 15. September 2023 war alles Warten und Organisieren zu Ende und es fiel der Startschuss für meinen Spendenlauf „von 0 auf 100 für die Kinderhilfe“, dessen Ergebnisse ich Euch gern vorstellen möchte.
Der Lauf
Es war ein harter Weg und eine lange Distanz. Aber dank der unermüdlichen Unterstützung von Freunden und Familie, schafften wir die Strecke bei bester Laune. Das Team musste vor allem in den Morgenstunden leiden, waren die Temperaturen an dem Tag mit 3 °C doch ausgesprochen frisch. Umso schöner waren dann die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, während gleichzeitig eine wunderschöne Morgenstimmung mit Nebel und Tau herrschte. Insgesamt hatten wir mit dem Wetter einen vollen Glücksgriff, denn schöner kann es eigentlich nicht sein.
Auch Laufbegleitung fand sich ein – der eine kürzer, der andere länger. Zwischendurch waren wir ein richtiger kleiner Tross aus Läufern und Radfahrern. Auch bekannte Gesichter fanden sich am Streckenrand ein. Die weiteste Anreise kam aus dem schönen Görlitz 🤩
Im Sonnenuntergang erreichten wir dann das Uni-Klinikum und wurden dort von Freunden, der Dresdner Kinderhilfe, dem Personal und dem Uni-Klinik-Vorstand in Empfang genommen. Abschluss fanden wir in gemütlicher Atmosphäre, bei leckerem Essen und Getränken, direkt im Klinikum.
Die Technik hatte an dem Tag auch wunderbar mitgespielt, sodass sowohl der Live-Track verfolgt werden konnte, als auch die Bilder von der Strecke hier auf meiner Internetseite und auf Instagram auftauchten. Stephan hat hier medial voll geliefert – nun muss ich die Fotomengen in ruhigen Stunden sichten und aufbereiten. Aber ein paar schöne Impressionen findet man ja bereits seit dem Freitag im Live-Bericht.
die finale Spendensumme
Was kam denn nun eigentlich an Spenden zusammen? Stand jetzt, sind es 19.159 € 😍!!!
Ich bin total glücklich und dankbar, dass Ihr mein Spendenprojekt derart toll unterstützt habt. Ob nun als Spender oder Werber um Spenden – das war einfach mega! Mein heimlicher Wunsch, einen fünfstelligen Betrag einzusammeln, wurde vollkommen pulverisiert.
Nun läuft die ganze Nacharbeit und dann lege ich erst einmal die Füßchen hoch. Denn der Aufwand in diesem Jahr war noch einmal deutlich größer als im letzten. Und was auch schön ist, ist die völlige Entscheidungsfreiheit, wann und was und wie lange ich nun trainiere.
Danke
Mein letzter Satz in diesem langen Beitrag dreht sich noch einmal rund um die Dankbarkeit. Ich bin dankbar, dass ich wieder so tolle Menschen in dem Verein und dem Krankenhausumfeld kennenlernen durfte. Ich bin dankbar, für Eure aller Unterstützung rund um dieses Projekt. Und ich danke wieder inständig meiner Familie, dass ich so viel Zeit von der Familienzeit abzweigen durfte und dass auch ihr hier Feuer und Flamme ward und alles gegeben habt!
In diesem Jahr hat die Technik genau so funktioniert, wie sie sollte und ihr konntet mir beim Live-Bericht über die Schulter schauen und mir auf der Karte folgen.
lange habe ich Euch kein Update zu meinen Aktivitäten rund um das Projekt „von 0 auf 100 für die Kinderhilfe“ zukommen lassen, was ich nun gern mit einem Ausblick auf die Zielgerade nachholen möchte.
Training
Ich war fleißig – soviel vorweg 😄
Mein Training umfasste bis Anfang August tendenziell kurze Distanzen bis zur Halbmarathondistanz von ca. 20 km. Dabei legte ich aber Wert auf Abwechslung (Tempolauf, Intervalltraining, Grundlagen) und dass ich meine Geschwindigkeit derart reduzieren lerne, dass man mit „langem Atem“ unterwegs sein kann, frei nach dem Motto: „Lieber langsam ankommen als schnell aufgeben“. Dieses langsame Laufen hat mich tatsächlich mit am meisten gefordert – nun bin ich gut darin 😊
Im August absolvierte ich ein paar Generalproben. Dabei simulierte ich die geplante Distanz von 100 km mit 2-3 aufeinander folgenden Trainingseinheiten. Alles einmal im Ganzen zu laufen ist kontraproduktiv, wird dabei der Körper zu sehr gestresst und geschwächt.
Strecke
Ich bin den Teddy in der Heide (47 km Crosslauf) sowie den Danke-Schriftzug in der Stadt (50 km) abgelaufen und prüfte, ob man auch überall wie geplant durchkommt. Das hatte super geklappt. Die Laufstrecke ist somit final ausgearbeitet und ich habe sie und die einzelnen Kilometerabschnitte auf meiner Internetseite eingebunden: https://radler-helfen.de/kinderhilfe/kinderhilfe-strecke/
Die grob geschätzten Zeiten, sind auch da zu finden. Hier ist eine Prognose ausgesprochen wage und Interessenten sollten sich klarmachen, dass ich gut und gern später vorbeikommen könnte!
Am Lauftag werde ich einen Live-Track bereitstellen, bei dem, wenn es mit dem Mobilfunknetz funktioniert, man mich live als kleinen Punkt auf der Karte begleiten kann. Zusätzlich werden wir versuchen, auf Instagram und meiner Internetseite aktuelle Fotos von der Strecke zu posten.
Spendenstand
An Spenden sind bisher nahezu 6.000 € zugesagt oder eingezahlt worden. Ich hoffe nun sehr auf den Endspurt und dass wir am Ende einen fünfstelligen Betrag für den Bau des Ruheraums an der Kinder-ITS des Universitätsklinikums zusammenbekommen.
Sehr gern möchte ich noch einmal auf die Spendennotwendigkeit hinweisen. Der geplante Raum wird ca. 180 T€ kosten. Da der Raum für die Familien der Patienten geschaffen werden soll, und nicht für die direkte Genesung der Patienten notwendig ist, kann / darf das Klinikum diese Kosten nicht aufwenden und das Projekt muss in Eigeninitiative (welche von den Intensivmedizinern der Kinder-ITS ausging) über Spenden finanziert werden.
Ich danke allen von ganzem Herzen, die bisher schon gespendet haben oder dies noch vorhaben (Link zur Spendenseite). Jeder einzelne Euro freut mich riesig und spornt mich weiter an. Bitte macht auch von der Möglichkeit der Kilometerpatenschaft Gebrauch.
Motivation
Was mich in dem ganzen Unterfangen unglaublich motiviert, sind die lieben und ergreifenden Rückmeldungen, die ich von Familien, die sich ebenfalls in dieser Situation vor der ITS wiederfanden, bekam.
So gestärkt und motiviert erwarte ich einen sehr herausfordernden Lauftag und erwarte von mir selbst, dass ich körperlich ausreichend vorbereitet bin und die mentale Härte mitbringe, um die 100 km zu absolvieren. Ich habe noch sehr gut vor Augen, wie im letzten Jahr das Everesting durch das Wetter geradezu sabotiert wurde, aber so viele Helferlein mich bis zum und ins Ziel getragen haben 😍
Seid lieb gegrüßt und ich würde mich freuen, wenn Ihr mit mir zusammen, in den Endspurt auf der Zielgeraden geht Matthias
an diesem Dienstag fiel der mediale Startschuss für den Spendenlauf „von 0 auf 100 für die Kinderhilfe“.
Am Universitätsklinikum, direkt vor der Kinder-Intensivstation, stellten wir gemeinsam (die Dresdner Kinderhilfe e.V., das Universitäts-Klinikum Dresden, die Kinder-ITS & ich) das Vorhaben vor. Das war schon eine recht spannende Erfahrung. Und auch auf den sozialen Medien wurden die ersten Beiträge gepostet.
Wer gern davon Lesen und Hören mag, anbei ein paar Links zu bisher gefundenen Beiträgen:
Als Nächstes werden wir zur Dresdner Langen Nacht der Wissenschaft uns und unser Vorhaben vorstellen. Hierzu seid Ihr alle recht herzlich ans Universitätsklinikum Dresden eingeladen. Beginn ist am 30. Juni 2023 gegen 18 Uhr. Der Stand befindet sich vor Haus 27 im Park des Kinder- und Frauenzentrums. Für die Kinder wird es etwas zum Basteln geben, es wird ein Laufband aufgebaut und Prof. Hofbauer und ich beantworten gern Fragen zu sportlichen Themen.
Natürlich werden auch Vertreter der Stiftung Hochschulmedizin sowie der Dresdner Kinderhilfe vor Ort sein und werden Fragen rund um deren Arbeit gern beantworten.
Seid lieb gegrüßt und ich würde mich freuen, wenn Ihr vorbeikommen könnt Matthias
Vielen Dank an alle Paten und Euren wirklich tollen Slogans und Wünschen!
km
Pate
Slogan, Wunsch, etc.
1
Familie Breitkopf
Am Mute hängt der Erfolg (T. Fontane). In großer Dankbarkeit, dem Team der Kinder-ITS gewidmet.
2
Allianz Generalvertretung Uwe Müller
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Bertolt Brecht)
4
Familie Trümper
Kinder sind Blumen des Lebens (Maxim Gorki) Für alle Patienten der KIK ITS und ihre Angehörigen.
5
Wolff & Müller
Von 0 auf 100 für die Kinderhilfe – WOLFF & MÜLLER macht sich stark für kleine Helden.
6
Familie Seifert
Danke Matthias, für die tolle Aktion
8
Martina Kleppisch
Vielen Dank für Ihren Mut – das gibt auch anderen Kraft!
9
Familie Schönherr mit Sara
vorwärts immer… rückwärts nimmer!
10
Klasse 10a des Evangelischen Gymnasiums Tharandt
Gemeinsam, Gebacken!
11
Kerstin Schütze
Viel Erfolg bei der Verwirklichung des so wichtigen Vorhabens!
13
Paul
Die 13 ist doch eine Glückszahl
14
Hannes
Sei tapfer und entschlossen! Lass dich durch Nichts erschrecken und verliere nie den Mut, denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst. (Josua 1, 9)
19
Familie Vorwerk
Es müsste immer Musik da sein. Bei allem, was Du machst. (Frank Giering)
20
Elea
Schaue nicht in die Vergangenheit, wenn so viel Gutes vor dir liegt. Danke an das Team der ITS und KIK
21
Anett & Sebastian
Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe! (Pipi Langstrumpf)
22
Familie Stark
Läuft!
23
Familie Zorn
Sisu – die Urkraft der Finnen
25
Benne & Michi
Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, es ist unser Denken. (Chinesisches Sprichwort)
30
bike point GmbH
30 Jahre bike point
31
Yvonne Fichtl
Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung. (Thomas Alva Edison)
32
Holger Fichtl
Hier bist Du schon bei 150 % meiner weitesten Laufstrecke – Viel Erfolg für Deinen Lauf
33
W & G Ruhlich
Super Sache!!!
36
G. & W. Breitkopf
INVIA VIRTUTI NULLA EST VIA Der Tatkraft ist kein Weg unmöglich (römischer Dichter Ovid und Inschrift am Görlitzer Stadtwappen 1477)
42
CodeSquare GmbH
Der Weg zu allem Großen, geht durch die Stille. (unbekannt)
44
Katharina Zschimmer & Angela Gödicke
Du hast drei Möglichkeiten im Leben: Aufgeben, nachgeben oder alles geben!
46
Familie Pötschke
Ich sage Dir nicht, dass es leicht wird. Ich sage Dir, dass es sich lohnen wird. (Art Williams)
50
Frank Raisch
You only turn fifty once.
51
Henning S-P
It’s all about kids…
53
Familie Urban
Laufen bis es nicht mehr geht und dann gehen bis es wieder läuft.
55
Familie Wittig
„Wenn jemand sagt: „Das geht nicht“, denke daran: Das sind seine Grenzen, nicht deine.“
58
S. und H. Wittig
Du hast drei Möglichkeiten im Leben: AUFgeben, NACHgeben oder ALLES GEBEN!
60
Familie Markert
Für eine wunderbare Idee!
68
Andre Stieler
Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen.
73
Die Kolleginnen und Kollegen der Institutsverwaltung des Fraunhofer IVI
Lauf! Lauf, damit andere laufen können!
77
Kristin & Sebastian
Was du tust, macht einen Unterschied und du musst entscheiden, welche Art von Unterschied du machen möchtest. (Jane Goodall)
78
Doreen & Robby
Der Weg ist das Ziel (Konfuzius)
80
Rene und Bianca
Übereilung tut nicht gut. Bedachtsamkeit macht alle Dinge besser. ( Friedrich Schiller)
81
Doreen & Tim
Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
85
Calculix
Glaube daran, das du es kannst, und du hast es schon fast geschafft. (Theodore Roosevelt)
86
Sportfreundinnen und Sportfreunde der Landtagsverwaltung
Ein Athlet kann nicht mit Geld in seinen Taschen laufen. Er muss mit Hoffnung in seinem Herzen und Träumen in seinem Kopf laufen. (Emil Zátopek)
87
Familie Partzsch
alles wird gut
88
Kretschmar Betonstein und Terrazzo GmbH
Super geile Sache!
97
Familie Adolphi
Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.
99
Die Grobis
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen. (Giuseppe Mazzini)
100
Wohnbau Radeberg GmbH
Niemand weiß, wo seine Grenzen liegen, solange er es nicht versucht hat (J. W. von Goethe)
Die Laufstrecke meines Spendenlaufs teilt sich ziemlich genau in zwei Teile auf. Führte mich die erste Hälfte mit einem Crosslauf in die Dresdner Heide (der Teddy) so folgte in der zweiten Hälfte das Herzen des Dresdner Stadtgebiets (Danke und Herzen).
Anbei die Karte mit dem genauen Streckenverlauf und farbcodiert die einzelnen Kilometerabschnitte samt Bezeichnung. Bitte beachtet, dass manche Abschnitte in beide Richtungen belaufen werden und daher Überschneidungen auftreten können. Du kannst gern in die Karte hineinzoomen und sie nach Belieben verschieben.
Eine zeitliche Prognose fiel mir ausgesprochen schwer. Ich kalkulierte mit einer Pace von 08:00 min/km inklusive aller Pausen. Es zeigte sich, dass ich da einen ziemlich guten Riecher für mich und meinen Körper hatte. Den größten Teil des Laufs gab es kaum eine Abweichung. Nur am Ende musste ich eine kleine Zusatzschleife laufen, denn hinsichtlich der errechneten einhundert Kilometer, fehlten knapp zwei. Vermutlich hat mir hier die Auto-Pause der Uhr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber was solls, dann gab es an der Elbe noch eine kleine Zusatzrunde. Am Ende erreichte ich 19:30 Uhr mein Ziel am Universitätsklinikum.
km
Uhrzeit
km
Uhrzeit
0
05:00
55
12:39
5
05:34
60
13:21
10
06:16
65
14:04
15
06:59
70
14:46
20
07:41
75
15:29
25
08:24
80
16:11
30
09:06
85
16:54
35
09:49
90
17:36
40
10:31
95
18:19
45
11:14
100
19:01
50
11:56
Mein Lauftraining
Monatlich im Training gelaufene Distanz
Ich startete mein Vorhaben im November 2022. Zu dem Zeitpunkt waren genau Null(!) Laufkilometer im Monat in meinem Trainingskalender eingetragen. Nun muss ich mein Training, welches ja eigentlich extrem radlastig war, auf das Laufen umstellen und meine Laufumfänge so steigern, dass ich in der Lage bin, im September 100 km am Stück zu laufen (nicht zu gehen 🙂 ).
Aber Achtung, das Training geht definitiv nicht nach Lehrbuch und sollte nicht als Grundlage von jemand anderem dienen.
Im April hatte ich beim Training langsam Fahrt aufgenommen. Ich meldete mich beim Oberelbe-Marathon an, welchen ich bewusst langsam anging. Denn ich wollte am Tag darauf gleich noch einen Halbmarathon drauflegen. Das fühlte sich bereits recht gut an. Hintergrund ist, dass man so im Training längere Läufe simuliert, aber nicht macht – das würde den Körper zu sehr belasten.
Im Mai bekam das Lauftraining leider einen kleinen Dämpfer. Erst holte mich eine Woche Krankheit ein und dann ging es auf meinem geliebten Mountainbike auf eine schöne Runde über böhmische Vulkantrails. Die Trainingszeit drückt diesen Zusammenhang ganz gut aus.
Nun lief es im Juni ähnlich ab, da ich eine recht harte Mehrtagestour mit dem Gravelbike von Görlitz bis in die Hohe Tatra und zurück absolvierte. Aufgrund der langen Strecke von 1.440 km konnte ich aber ordentlich Grundlage aufbauen. Nun heißt es wieder Laufschuhe schnüren 🙂
Was für ein nerviger Mist! Schon wieder hab ich mir da was Hübsches eingefangen. Diesmal hab ich 10 Tage ausgesetzt, sodass der Juli trainingstechnisch noch nicht sonderlich rosig aussieht. Jetzt klingen die Bronchien wieder deutlich besser und ich steige vorsichtig wieder ein… nur nicht übertreiben!
Der Husten und die verstopften Nebenhöhlen haben sich bis in den August hingezogen. Das war ein richtig ekeliger Infekt. Daher hab ich meist nur kurze Distanzen, bis max. zum Halbmarathon, trainiert. Nun ist alles ausgestanden und ich lege richtig los. Die ersten Ultradistanzen habe ich bei meinen Probeläufen des Teddys in der Dresdner Heide sowie dem Danke-Schriftzug im Dresdner Stadtgebiet erfolgreich abgeschlossen und ich befinde mich nun in der Höchstphase des Trainings. Die Trainingsstatistik spiegelt diese Höchstform wunderbar wider, lief ich im August doch mehr als 400 km.
Anfang September wurden die Einheiten in der sogenannten Tapering-Phase reduziert, damit der Körper am 15. September dann gut ausgeruht war. Auch wenn ich sicher keinen vorbildlichen Trainingsplan folgte, so lief für mich alles letztendlich perfekt ab. Ich war nach dem Lauf weder komplett zerstört, noch habe ich langfristig mit irgendetwas zu kämpfen gehabt. Schön, wenn alle Pläne aufgehen 🙂
Wer mir beim Training über die Schulter schauen möchte, der kann das mittels Strava. Gern kannst Du auch Mitglied im radler-helfen-Strava-Club werden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir helft, weitere Spender und Unterstützer zu finden!
die Spender des Spendenlaufs
Wunderbar, der erste Spender ist wieder mit an Bord. Ich freue mich riesig, dass die wohnbau Radeberg im dritten Jahr in Folge bei meiner Spendenaktion dabei ist. Habt vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung!
Wenn Kinder auf einer Intensivstation behandelt werden müssen, dann ist das für die ganze Familie eine unglaubliche Extremsituation. Sowohl für die Eltern als auch die Geschwisterkinder steht zum derzeitigen Zeitpunkt lediglich eine Stuhlreihe vor der ITS gegenüber einer Spindreihe zur Verfügung. Privatsphäre gibt es dort aus Platzmangel nicht!
Jedes Arztgespräch, jede Interaktion mit dem Pflegepersonal oder den Familienmitgliedern wird dadurch zur Zerreißprobe. Allein die Lebensbedrohlichkeit bringt Eltern in eine emotionale Krise, sie müssen dennoch bspw. für Geschwisterkinder funktionieren und wichtige Entscheidungen im Behandlungsprozess treffen.
Blick auf die derzeitigen Wartemöglichkeiten von Familien, deren Kinder auf der Kinder-Intensivstation betreut werden. Copyright: Johannes Siegmund
Ich bzw. unsere ganze kleine Familie mussten diese Umstände vor einigen Jahren am eigenen Leib erfahren. Während drin die Ärzte um das Leben des eigenen Kinds kämpften, gab es keine adäquate Rückzugsmöglichkeit. In diesen Momenten wären Räumlichkeiten, die eine würdige und beruhigende Ausstrahlung mitbringen und in denen man seinen Gedanken Zeit geben kann, ein wahrer Segen. Über 600 Kinder werden jährlich auf der Kinder-ITS in Dresden behandelt. Das heißt, dass im Durchschnitt jeden Tag zwei Familien in dem Wartebereich Platz nehmen müssen. Dabei handelt es sich um Familien aus ganz Sachsen!
Mein Spendenziel für den Spendenlauf, unter dem Motto „von NULL auf HUNDERT für die Kinderhilfe“ diente daher der Finanzierung von zwei Aufenthaltsräumen für Familien, deren Kinder auf der Kinder-Intensivstation des Universitätsklinikums Dresden versorgt werden.
Investitionsbedarf
Der Investitionsbedarf ist dabei immens und unmöglich durch einen Spendenlauf allein abzudecken. Aber lasst uns zusammen ein Puzzlestück beitragen, damit am Ende ein großes schönes Ergebnis realisiert werden kann. Ich werde mein Bestes geben, um möglichst viele Spender für das Projekt zu begeistern und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch in diesem Jahr so großzügig spendet, wie schon in den letzten Jahren. Ich würde mich riesig freuen, wenn das Puzzlestück groß ausfällt.