Die Laufstrecke des „von 0 auf 100 für die Kinderhilfe“

Auf dieser Seite habe ich Informationen zur geplanten Laufstrecke sowie meinem aktuellen Training zusammengestellt.


Die Laufstrecke

Die Laufstrecke meines Spendenlaufs teilt sich ziemlich genau in zwei Teile auf. Führte mich die erste Hälfte mit einem Crosslauf in die Dresdner Heide (der Teddy) so folgte in der zweiten Hälfte das Herzen des Dresdner Stadtgebiets (Danke und Herzen).

Anbei die Karte mit dem genauen Streckenverlauf und farbcodiert die einzelnen Kilometerabschnitte samt Bezeichnung. Bitte beachtet, dass manche Abschnitte in beide Richtungen belaufen werden und daher Überschneidungen auftreten können. Du kannst gern in die Karte hineinzoomen und sie nach Belieben verschieben.

Eine zeitliche Prognose fiel mir ausgesprochen schwer. Ich kalkulierte mit einer Pace von 08:00 min/km inklusive aller Pausen. Es zeigte sich, dass ich da einen ziemlich guten Riecher für mich und meinen Körper hatte. Den größten Teil des Laufs gab es kaum eine Abweichung. Nur am Ende musste ich eine kleine Zusatzschleife laufen, denn hinsichtlich der errechneten einhundert Kilometer, fehlten knapp zwei. Vermutlich hat mir hier die Auto-Pause der Uhr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber was solls, dann gab es an der Elbe noch eine kleine Zusatzrunde. Am Ende erreichte ich 19:30 Uhr mein Ziel am Universitätsklinikum.

kmUhrzeitkmUhrzeit
005:005512:39
505:346013:21
1006:166514:04
1506:597014:46
2007:417515:29
2508:248016:11
3009:068516:54
3509:499017:36
4010:319518:19
4511:1410019:01
5011:56

Mein Lauftraining

Trainingsstatistik meiner Vorbereitung zum Absolvieren einer Laufstrecke von 100 km.
Monatlich im Training gelaufene Distanz

Ich startete mein Vorhaben im November 2022. Zu dem Zeitpunkt waren genau Null(!) Laufkilometer im Monat in meinem Trainingskalender eingetragen. Nun muss ich mein Training, welches ja eigentlich extrem radlastig war, auf das Laufen umstellen und meine Laufumfänge so steigern, dass ich in der Lage bin, im September 100 km am Stück zu laufen (nicht zu gehen 🙂 ).

Aber Achtung, das Training geht definitiv nicht nach Lehrbuch und sollte nicht als Grundlage von jemand anderem dienen.

Im April hatte ich beim Training langsam Fahrt aufgenommen. Ich meldete mich beim Oberelbe-Marathon an, welchen ich bewusst langsam anging. Denn ich wollte am Tag darauf gleich noch einen Halbmarathon drauflegen. Das fühlte sich bereits recht gut an. Hintergrund ist, dass man so im Training längere Läufe simuliert, aber nicht macht – das würde den Körper zu sehr belasten.

Im Mai bekam das Lauftraining leider einen kleinen Dämpfer. Erst holte mich eine Woche Krankheit ein und dann ging es auf meinem geliebten Mountainbike auf eine schöne Runde über böhmische Vulkantrails. Die Trainingszeit drückt diesen Zusammenhang ganz gut aus.

Nun lief es im Juni ähnlich ab, da ich eine recht harte Mehrtagestour mit dem Gravelbike von Görlitz bis in die Hohe Tatra und zurück absolvierte. Aufgrund der langen Strecke von 1.440 km konnte ich aber ordentlich Grundlage aufbauen. Nun heißt es wieder Laufschuhe schnüren 🙂

Was für ein nerviger Mist! Schon wieder hab ich mir da was Hübsches eingefangen. Diesmal hab ich 10 Tage ausgesetzt, sodass der Juli trainingstechnisch noch nicht sonderlich rosig aussieht. Jetzt klingen die Bronchien wieder deutlich besser und ich steige vorsichtig wieder ein… nur nicht übertreiben!

Der Husten und die verstopften Nebenhöhlen haben sich bis in den August hingezogen. Das war ein richtig ekeliger Infekt. Daher hab ich meist nur kurze Distanzen, bis max. zum Halbmarathon, trainiert. Nun ist alles ausgestanden und ich lege richtig los. Die ersten Ultradistanzen habe ich bei meinen Probeläufen des Teddys in der Dresdner Heide sowie dem Danke-Schriftzug im Dresdner Stadtgebiet erfolgreich abgeschlossen und ich befinde mich nun in der Höchstphase des Trainings. Die Trainingsstatistik spiegelt diese Höchstform wunderbar wider, lief ich im August doch mehr als 400 km.

Anfang September wurden die Einheiten in der sogenannten Tapering-Phase reduziert, damit der Körper am 15. September dann gut ausgeruht war. Auch wenn ich sicher keinen vorbildlichen Trainingsplan folgte, so lief für mich alles letztendlich perfekt ab. Ich war nach dem Lauf weder komplett zerstört, noch habe ich langfristig mit irgendetwas zu kämpfen gehabt. Schön, wenn alle Pläne aufgehen 🙂

Wer mir beim Training über die Schulter schauen möchte, der kann das mittels Strava. Gern kannst Du auch Mitglied im radler-helfen-Strava-Club werden.