Live-Bericht von der 24 h-Spendenfahrt

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Live-Track

Hier auf Komoot kannst Du Dir gern den Streckenverlauf der gesamten Spendenfahrt anschauen.

Bericht

17:30 Uhr | 0 km | Dresden
Treffpunkt für den Start in Dresden ist die Saloppe direkt an der Elbe. Vom Verein sind drei Mitgleider und drei Jugendliche mit vor Ort. Wir plauschen etwas und versuchen den Regentropfen, die frisch da vom Himmel fallen, auszuweichen.


18:00 Uhr | 0 km | Dresden
Es geht los! Wir starten unsere Tour, welche uns vorerst an der Elbe entlang führen wird. Die Strecke verläuft erst einmal über Riesa, Torgau, Lutherstadt Wittenberg bis nach Magdeburg. Dort werden wir hoffentlich einen hübschen Bäcker finden und das Frühstück einnehmen. Wir werden von den Jugendlichen und dem Rollimaus-Team bis in die Dresdner Altstadt begleitet, wo wir dann herzlichst verabschiedet werden.


23 Uhr | 103 km | Torgau
Sind nun in Torgau und futtern was an der Tankstelle. Der heftige Regenguss mit Graupelelementen am Ortsausgang von Dresden war wirklich unnötig. Viele Grüße an die Dame, die uns da gerade etwas zugerufen hatte. Bitte entschuldige, dass wir nicht bzw. zu spät reagiert habe. Vielen Dank für das da sein ☺️
Wir waren erstmal ordentlich durchgeweicht. Zum Glück kam noch etwas die Sonne raus, sodass wir nicht nass in die Nacht kommen. Die restlichen Regenfelder umschiffen wir zum Glück. Die abendliche Stimmung mit der untergehenden Sonne, ist wunderschön. es rollt sich recht leicht und wir konzentrieren uns auf eine gemächliche Gangart. Der Kaffe schmeckt und die Wurst ist wohl erstmal das letzte Warme in den nächsten Stunden.


02:45 Uhr | 172 km | Lutherstadt Wittenberg
Wir erleben eine herrliche Stimmung im Dunkeln. Der Mond ging wunderschön auf und spiegelt sich in der Elbe. Der Nebel wabbert um uns rum 🥰 und die Stadt liegt in völliger Stille. Ich steh das erste mal ohne Touristenscharen vor der Schlosskirche. Kulinarisches Highlight bildet wieder der Kaffee an der Tankstelle. Mehr gibt es noch nicht, denn die Brötchen & Co müssen erst noch zubereitet werden – dann eben nicht.


07:30 Uhr | 268 km | Magdeburg
Tausende Hasen und Rehe zierten unseren Weg. Die Nacht war mit 4 Grad ordentlich kalt, dafür war sie deutlich kürzer als erwartet. Bereits gegen 3 Uhr konnte man die erste Veränderung am Himmel erkennen. Die kleinen (Platten-) Wege an der Elbe befuhren wir nur mit Vorsicht – daher hängen wir etwas dem Zeitplan hinterher. Nun ist endlich die Sonne da und wir sind in Magdeburg angekommen. Wir fuhren in die Innenstadt zum Dom und dem Hundertwasserhaus und sitzen soeben beim Frühstück beim Bäcker. Der Bauch wir erstmal ordentlich vollgeschlagen und ein schöner cremiger Kaffee bildet das i-Tüpfelchen. Unsere Stimmung ist auch ganz gut, denn die Beine sehen noch ganz gut aus.


10:30 Uhr | 318 km | Deuben
Verstärkung für die Spendenfahrt ist da – sowohl kulinarisch als auch in persona. Stephan kommt uns entgegen gefahren und spannt sich in den immerwährenden Gegenwind vor uns. Spannend auf dem Weg hierher war das riesige Wasserkreuz an der Elbe. Seid Magdeburg sind wir nun fast ausschließlich auf dem Deich unterwegs. Nun sieht man deutlich mehr und weiter.
Am Auto angekommen werden wir köstlichst versorgt. Stephan hat an wirklich alles gedacht, sogar Weißwürste mit Brühe 🤩 Und Kuchen und Brötchen und Süßigkeiten und Kaffee und Cola… einfach ALLES!


13:30 Uhr | 373 km | Havelberg
Wir sagen „Tschüss“ zur Elbe und „Hallo“ zur Havel. Mal seh ob uns die vielen Hasen und Rehe erhalten bleiben. Nach 370 km Gegenwind sollte es nun endlich besser werden. Da heißt es, Daumen drücken. Es läuft noch immer gut und es traut sich auch langsam die Sonne etwas heraus ☺️


17:10 Uhr | 454 km | Brandenburg
Endlich Feuer frei! Ab Havelberg zogen wir dann nochmal das Tempo an, denn das Ende der Tour war ja nun greifbar nah und die Energiereserven waren noch gut gefüllt. So mancher Weg war wunderschön, aber wir haben hier auch einige Radwege an der Bundesstraße entlang gehabt … das war leider nicht so prickelnd. Aber irgendwie wollen wir ja auch noch ans Ziel kommen.

Und was soll ich sagen: Wir haben es geschafft – das gesamte Geld für das therapeutische Liegerad wurde soeben mit dieser Spendenfahrt erfahren! Jetzt gibts noch etwas obendrauf 😇

Die nächsten Meter geht es nun solo weiter. Ein Riesendankeschön an Konstantin und Stephan! Das war phänomenal, was ihr da für mich geleistet habt. Zur Belohnung bekommt ihr auch drei Kugeln Eis 🤩.


18:04 Uhr | 470 km | Götze / Berge
Schluss – Aus – Ende! Die Spendenfahrt muss leider nach 24 Stunden schließen. Es war hart, vor allem die 370 km permanenten Gegenwind bis Havelberg, auch wenn er nicht so brutal wie die letzten Tage war. Hier an der Havel wurde es dann viel besser.

Vielen Dank Euch Sponsoren. Dank Euch hat sich die ganze Mühe ausgezahlt. Und Danke an meine liebe Familie: ihr musstet da ein Riesenpaket an der Spendenfahrt mit tragen. Und Danke an Konstantin und Stephan – das hat riesig Spaß mit Euch gemacht!

Die letzten paar Kilometer nach Caputh lass ich mir nicht nehmen. Aber jetzt kann ich langsamer machen und die herrliche Natur genießen 🥰


19:45 | 503 km | Caputh
Die Reise ist zu Ende und es hat Spaß gemacht. Ich wurde am Caputher Schloss herzlichst in Empfang genommen und es gab ein Zielfoto und ein Zielbier. Die letzten Kilometer an der Havel waren nochmals wunderschön und gingen flott vorbei. Jetzt wird entspannt.

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